Wohnraum für Alle?! Diskussion zur Wohnungskrise und den aktuellen Protesten von Geflüchteten

Wohnen für Alle
 
 
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//traduction français dessous//

 
Berlin befindet sich in einer Wohnungskrise – nicht in einer „Flüchtlingskrise“. Und das nicht erst seit gestern. Denn die jetzige Situation wurde von der Politik selbst herbeigeführt: sie hat lieber privatwirtschaftliche Interessen gefördert und städtische Wohnungen systematisch veräußert, anstatt günstigen Wohnraum zu schaffen. Die Leidtragenden dieser Politik sind neben den einkommensschwächsten Berliner Bürger*innen vor allem die rund 25.000 Geflüchteten, die immer noch in menschenunwürdigen Notunterkünften wie Turnhallen, Traglufthüllen oder den Hangars des Flughafen Tempelhof ausharren müssen.
 
Über die Situation der Menschen vor Ort und den Protest, der sich derzeit erneut gegen die Massenunterkünfte regt, Möglichkeiten des Widerstands und Alternativen in der Unterbringung von Geflüchteten möchten wir beim Jour Fixe im Juli am kommenden Dienstag diskutieren.
 
Eingeladen haben wir dazu
Nour, der sich zurzeit gemeinsam mit anderen Geflüchteten aus der Jahn-Sporthalle, aktiv gegen den Umzug in die Hangars vom Flughafen Tempelhof wehrt.
Nihad El-Kayed – sie forscht am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung zu den Problematiken und Potenzialen unterschiedlicher Unterbringungs- und Wohnformen.
Lisa Rochlitzer ist Beraterin beim Mietshäuser Syndikat Berlin, arbeitet als Architektin für selbstverwaltete Projekte und hat zusammen mit Koleg*innen alternative Wohnkonzepte für Geflüchtete entwickelt.
Und einen Aktivisten der No Stress-Tour. Diesen Sommer besuchen sie verschiedene Lager in Berlin und versuchten, den belastenden Alltag durch kulturelle Angebote aufzubrechen und die Bewohner_innen über ihre Rechte zu informieren.
 
Vor Ort wird es eine Übersetzung ins Arabische und Französische geben
Die B-Lage ist „bedingt barrierefrei“

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Deutsche Wohnen verdrängt Mieter*innen!

dw_verdraengt Bildquelle: Kotti&Co
 
…und das nicht nur am Kotti.
 
Daher haben sich nun Deutsche Wohnen Mieter*innen aus ganz Berlin zusammengeschlossen, um gegen deren Praktiken zu protestieren – und für eine Veränderung der Spielregeln auf dem Berliner Wohnungsmarkt zu kämpfen. Das Bündnis der Deutsche Wohnen Mieter*innen läd alle Mieter*innen der Stadt ein, gemeinsam zu protestieren – damit wir alle wohnen können, wo wir zu hause sind!
 
Die Protestkundgebung anlässlich der Aktionärsversammlung der GSW (mittlerweile nur noch Briefkastenfirma der Deutschen Wohnen) am 07.07. um 9.30 Uhr.
 
Kommt und pfeifft alle auf die Aktionärsversammlung! (Bitte Trillerpfeiffe mitbringen)
 

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